Aktuelle Cyberangriffe & Hackerangriffe
Jeder dokumentierte Cybervorfall in der Reihenfolge seines Bekanntwerdens — mit Organisation, Angriffsart, Status und Gefährdungsindex. Die Chronik ist die Datenbasis des Lagebuchs; jede Zeile führt zum Eintrag.
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| Datum | Betroffene Organisation | Vektor | Status & Kurzfassung | Details |
|---|---|---|---|---|
| November 202616 Vorfälle · 0 mit Stellungnahme | ||||
| 02.11.Mo | Hochschulservicezentrum Baden-WürttembergIT und Dienstleister · Baden-Württemberg | Ransomware | Eingedämmt · Index 58Das Hochschulservicezentrum Baden-Württemberg, ein zentraler IT-Dienstleister für 38 nichtuniversitäre Hochschulen und 18 Kunst- und Kultureinrichtungen, wurde am Abend des 07.10.2026 Opfer eines Angriffs; Campus-Management-, Personal- und Finanzsysteme fielen aus, Studierende erhielten keine Notenspiegel oder Bescheinigungen, Lehrbeauftragte und Hilfskräfte zunächst keine Zahlungen. Die am 26.10.2026 abgeschlossene Forensik ergab einen Datenabfluss von rund 1 GB bei weitgehend intakten Datenbeständen und einen sehr unwahrscheinlichen, aber nicht ausgeschlossenen Abfluss personenbezogener Daten; die ausgenutzte Schwachstelle ist geschlossen, das Netzwerk wird neu aufgebaut. Am 27.10.2026… | Details |
| 02.11.Mo | Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergBildung und Forschung · Sachsen-Anhalt | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 50Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde nach eigenen Angaben am 14.10.2026 auf einen Angriff auf ihre IT-Systeme aufmerksam; Unbekannte sollen auf Daten von rund 51.000 Bewerbungen für das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 zugegriffen haben. Betroffen sind Kontaktdaten und Angaben zum Bewerbungsverfahren sowie hochgeladene Bewerbungsdokumente; die Universität richtete einen Krisenstab ein, informierte die zuständigen Behörden und erstattete Strafanzeige. Ein flächendeckender Systemausfall wird nicht berichtet, die Aufarbeitung dauert nach Angaben der Hochschule an. | Details |
| 02.11.Mo | Universität LeipzigBildung und Forschung · Sachsen | Sonstige | Eingedämmt · Index 48Am Mittwoch, 28.10.2026, registrierte die Universität Leipzig einen Angriff auf ihre IT-Systeme und nahm daraufhin alle internetfähigen Server und Dienste vom Netz; Website und E-Mail-System fielen aus, Zehntausende Studierende und Beschäftigte waren nicht über ihre dienstlichen und studentischen Mailadressen erreichbar. Die Hochschule richtete unter der regulären Adresse eine Ersatzseite mit Kontaktwegen ein und veröffentlichte dort fortlaufend Informationen. Ob die Angreifer Daten erbeutet haben, wie sie in die Systeme gelangten und ob Behörden eingeschaltet wurden, war laut Bericht vom 29.10.2026 offen; einen Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme nannte die Universität nicht. In… | Details |
| 02.11.Mo | Universität RostockBildung und Forschung · Mecklenburg-Vorpommern | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 39Die Universität Rostock erkannte am 06.10.2026 einen laufenden Cyberangriff auf ihre IT und stoppte ihn; nach bisherigen Analysen gelangten Angreifer über den Account eines Studierenden an Daten, die allen Studierenden zugänglich sind, Hinweise auf personenbezogene Abflüsse ergaben sich zunächst nicht. Seit dem 29.10.2026 ist bekannt, dass die Kriminalpolizei Rostock ermittelt und ein Krisenstab der Hochschule die Aufarbeitung koordiniert. Eine Erpressergruppe behauptet 120 Gigabyte erbeuteter Daten und setzte eine Frist bis zum 27.10.2026; die Universität kommentiert diese Berichte nicht und bestätigt oder dementiert Menge und Art des Materials bislang nicht. | Details |
| 02.11.Mo | BinanceFinanz- und Versicherungswirtschaft | Sonstige | Eingedämmt · Index 83Am 29.10.2026 flossen ab etwa 20:05 UTC binnen rund 20 Minuten rund 6,3 Milliarden US-Dollar aus Hot Wallets der Krypto-Börse Binance über zehn Blockchains ab; Binance bestätigte den Betrag und legte nach eigenen Angaben mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar eigener Mittel zur Deckung zurück. Auszahlungen wurden ausgesetzt und ab dem 01.11.2026 schrittweise wieder geöffnet; am Sonntag, 01.11.2026, meldete das Unternehmen eine Abdeckung von nahezu 100 Prozent, während rund 2,7 Milliarden US-Dollar durch Emittenten und Arbitrum eingefroren wurden und rund 2,4 Milliarden US-Dollar als nicht einfrierbar gelten. Das FBI attributiert den Diebstahl der nordkoreanischen Einheit TraderTraitor; eine… | Details |
| 02.11.Mo | Charité – Universitätsmedizin BerlinGesundheitswesen · Berlin | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 50Die Charité – Universitätsmedizin Berlin meldete am Freitag, 30.10.2026, einen Angriff auf den Webserver ihres öffentlichen Internetauftritts; nach Angaben der Klinik wurden Daten von knapp 140.000 Personen kopiert, die Krankenversorgung blieb unbeeinträchtigt. Bereits am 27.10.2026 hatten IT-Sicherheitsexperten die kompromittierten Server isoliert und vom Netz getrennt. Zuvor war die Charité als Kundin des Abrechnungsdienstleisters Unimed von einem Datenabfluss betroffen, den sie nach dem Stand vom 29.06.2026 bestätigt hat. | Details |
| 02.11.Mo | Humboldt-Universität zu BerlinBildung und Forschung · Berlin | Sonstige | Eingedämmt · Index 36Am 12.10.2026 stellte die IT der Humboldt-Universität zu Berlin ungewöhnliche Aktivitäten im Hochschulnetz fest und isolierte vorsorglich einzelne Endgeräte und Server; ein externer Forensikdienstleister prüft seither, welche Systeme betroffen sind und ob Daten abgeflossen sind. Am 21.10.2026 wies die Universität im Zuge der bundesweiten PHP-Sicherheitswarnung auf Einschränkungen hin, ohne dass ein Zusammenhang mit dem Netzwerkvorfall belegt ist. Im Artikel vom 02.11.2026 wird die HU als Hochschule erwähnt, die zuletzt einen Sicherheitsvorfall gemeldet hat. | Details |
| 02.11.Mo | Land BerlinÖffentliche Hand · Berlin | Ransomware | Eingedämmt · Index 74Am 14.08.2026 wurde ein Angriff auf Teile des Berliner Landesnetzes entdeckt; Angreifer hatten nach Senatsangaben vom 7. bis 12.08.2026 Daten aus den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz abgezogen, die Gruppe Rhysida erpresste das Land mit 30 Bitcoin. Nachdem der Senat nicht zahlte, wurden am 04.09.2026 rund 1,44 Millionen Dateien mit 5,8 Terabyte im Darknet veröffentlicht, darunter Personalakten, Ausweiskopien und Gehaltsabrechnungen; am 15.10.2026 erklärte die Senatskanzlei die akute Gefahrenabwehr für beendet, die Auswertung der Daten dauert an. Am 02.11.2026 meldete zudem die Charité – Universitätsmedizin Berlin… | Details |
| 02.11.Mo | Universität KopenhagenBildung und Forschung | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 61Die Universität Kopenhagen meldete am 23.10.2026 einen Angriff auf ein Testsystem, über den Angreifer Zugriff auf eine Datenbank mit Daten von rund 525.000 Personen erlangten, darunter vollständige Namen, CPR-Nummern, dienstliche und private Telefonnummern sowie private E-Mail-Adressen. Rund 20.000 PIN-Codes von Dienst- und Studierendenausweisen wurden neu ausgestellt, sicherheitskritische Campusbereiche zeitweise gesperrt und zahlreiche Systeme für den Zugriff von außen geschlossen; der Zugangsweg blieb unbekannt. Die Hochschule schaltete die dänische Datenschutzbehörde Datatilsynet ein, informierte Betroffene per Digital Post und über die Website, jedoch erst drei Tage nach der internen… | Details |
| 02.11.Mo | Universität LeipzigBildung und Forschung · Sachsen | Sonstige | Eingedämmt · Index 48Cyberangriff auf die Charité: Die unterschätzte Flanke | Details |
| 02.11.Mo | Universitätsklinikum FreiburgGesundheitswesen · Baden-Württemberg | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 60Über den Abrechnungsdienstleister Unimed erlitten die Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm im Frühjahr 2026 einen Datenabfluss; nach dem Bericht vom 29.06.2026 trägt Freiburg mit rund 54.000 Patientenstammdatensätzen sowie etwa 900 Abrechnungsdatensätzen mit Diagnosen und einigen Bankverbindungen die Hauptlast und ging am 21.05.2026 als erstes Haus an die Öffentlichkeit. Am 21.10.2026 nahm das Klinikum wegen der kritischen PHP-Schwachstellen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 seine Website und die Patienten-App „Meine Uniklinik" vorsorglich vom Netz; ein Angriff auf das Haus wurde dabei nicht gemeldet. | Details |
| 02.11.Mo | Universitätsklinikum HeidelbergGesundheitswesen · Baden-Württemberg | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 58Das Universitätsklinikum Heidelberg ist über den Abrechnungsdienstleister Unimed von einem Datenabfluss betroffen, den der Bericht vom 29.06.2026 auf den 14.04.2026 datiert; für Heidelberg werden 11.000 Stammdatensätze, 2.700 Abrechnungsdatensätze und 34 Bankverbindungen genannt. Am 21.10.2026 nahm das Klinikum seine Webangebote wegen der kritischen PHP-Lücke CVE-2026-109618 vorsorglich offline, ohne dass ein Angriff vorlag. Im Artikel vom 02.11.2026 wird Heidelberg als eine der vier Unikliniken genannt, deren Patientendaten im Frühjahr über Unimed abflossen. | Details |
| 02.11.Mo | Universitätsklinikum TübingenGesundheitswesen · Baden-Württemberg | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 64Das Universitätsklinikum Tübingen ist mittelbar von dem Angriff auf den Abrechnungsdienstleister Unimed betroffen, bei dem am 14.04.2026 Daten exfiltriert wurden, bevor die Verschlüsselung abgewehrt werden konnte. Tübingen zählt zu den Häusern mit bestätigtem Datenabfluss; genannt werden 902 Datensätze (Artikel vom 29.06.2026) und rund 1.200 Fälle mit sensiblen Auszügen aus Patientenakten (Artikel vom 02.11.2026). Der Zugang zum Dienstleister wurde nach eigener Sicherheitsprüfung wieder geöffnet. | Details |
| 02.11.Mo | Universitätsklinikum UlmGesundheitswesen · Baden-Württemberg | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 61Am 14.04.2026 drangen Angreifer in die Systeme der Unimed Abrechnungsservice für Kliniken und Chefärzte GmbH ein und zogen Patientendaten ab, bevor der Verschlüsselungsversuch abgebrochen wurde; bundesweit sind nach den Berichten über 120.000 Patientinnen und Patienten betroffen. Über diesen externen Abrechnungsdienstleister flossen auch Daten des Universitätsklinikums Ulm ab, wie aus dem Bericht vom 02.11.2026 hervorgeht; eine eigene Betroffentenzahl für Ulm wurde nicht genannt. Die Unimed-Systeme waren laut Bericht vom 29.06.2026 wieder voll funktionsfähig, ein Missbrauch der abgeflossenen Daten war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. | Details |
| 02.11.Mo | Election Assistance CommissionÖffentliche Hand | Schwachstelle | Eingedämmt · Index 31In einer Webanwendung der US-Bundesbehörde Election Assistance Commission fanden KI-Werkzeuge der Sicherheitsfirma XBOW eine Schwachstelle, die laut Bericht vom 02.11.2026 eine nahezu vollständige Kontrolle über den Server ermöglicht hätte. Das betroffene System war nicht mit Wahlmaschinen oder Wählerverzeichnissen verbunden, die Lücke wurde rechtzeitig geschlossen. Eine Ausnutzung ist nicht berichtet; der Fall wird im Kontext der angespannten Sicherheitslage vor den US-Kongresswahlen am 3. November und der PHP-Schwachstelle „php2shell“ geschildert. | Details |
| 02.11.Mo | PHP FoundationIT und Dienstleister | Schwachstelle | Eingedämmt · Index 56Die PHP Foundation musste am 21.10.2026 Notfall-Patches für zwei kritische Schwachstellen in der Programmiersprache PHP („php2shell“, CVSS 9,2) veröffentlichen, die entfernte Codeausführung und das Auslesen von Zugangsdaten aus dem Arbeitsspeicher ermöglichen. Die Lücken, die KI-Systeme von Wiz und Calif aufspürten, betreffen laut Berichten potenziell über eine Million direkt erreichbare Server und zwangen US-Wahlbehörden kurz vor den Kongresswahlen am 3. November zu Notfall-Updates. Die Foundation räumte ein „strukturelles Versagen“ bei der Bereitstellung der Patches ein; erfolgreiche Angriffe waren bis zur Veröffentlichung nicht bestätigt, Abtastungen wurden jedoch beobachtet. | Details |
| Oktober 2026347 Vorfälle · 1 mit Stellungnahme | ||||
| 30.10.Fr | TAKKTHandel und Logistik · Baden-Württemberg | Sonstige | Eingedämmt · Index 48Am 21.10.2026 meldete die TAKKT AG per Insiderinformation einen Cyberangriff auf Teile ihrer IT-Systeme, betroffen waren die Sparte Industrial & Packaging in Europa und die Sparte Foodservices in Nordamerika. Teile der Infrastruktur wurden vorsorglich heruntergefahren, Auftragsabwicklung, Kundenservice und Auslieferungen waren erheblich eingeschränkt. Am 28.10.2026 galt der Angriff als eingedämmt, die Wiederherstellung lief, Auftragsbearbeitung, Auslieferung und Rechnungsstellung blieben jedoch eingeschränkt; eine Bezifferung des Schadens fehlt bislang, das Management hält nur noch die Unterkante der Jahresprognose für wahrscheinlich. | Details |
| 30.10.Fr | AflacFinanz- und Versicherungswirtschaft | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 60Der Artikel vom 30.10.2026 berichtet über einen unbefugten Zugriff auf Systeme von Sony Life, bei dem rund 385.000 Datensätze von Versicherten der Medicare Life offengelegt wurden. Als Vergleichsfall wird Aflac Life Insurance Japan genannt: Dort drangen Angreifer zwischen dem 15. und 25. Juni 2026 unbemerkt über das Kundenportal ein, entdeckt wurde der Zugriff erst am 25.06.2026; betroffen waren Daten von rund 4,38 Millionen Kunden und Vertretern. Sicherheitsforscher ordnen mehrere dieser Fälle der Gruppe Scattered Spider zu, was eine Einschätzung und kein bestätigter Zusammenhang ist. | Details |
| 30.10.Fr | AllianzFinanz- und Versicherungswirtschaft | Datenabfluss | Index 64Der Artikel vom 30.10.2026 behandelt einen unbefugten Zugriff auf Systeme von Sony Life mit rund 385.000 Datensätzen von Versicherten der Medicare Life. Allianz Life wird darin nur als Vergleichsfall genannt: Im Juli 2025 sei ein Angreifer per Social Engineering in ein externes System zur Kundenverwaltung eines Dienstleisters gelangt, rund 1,5 Millionen Personen waren betroffen. Weitere Einzelheiten zu diesem Vorfall, etwa Datenarten, Erkennungszeitpunkt oder Behebung, führt der Artikel nicht aus. | Details |
| 30.10.Fr | Medicare LifeFinanz- und Versicherungswirtschaft | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 54Unbekannte sind in die Kundenwebsite und angeschlossene Systeme der Sony Life eingedrungen; betroffen sind nach Unternehmensangaben vom 28.10.2026 rund 385.000 Datensätze von Versicherungsnehmern und versicherten Personen der Medicare Life, deren Krankenversicherungen Sony Life über den Außendienstkanal Lifeplanner vertreibt. Gespeichert lagen diese Daten beim Vermittler, Policen aus anderen Vertriebswegen der Medicare Life sind laut Unternehmen nicht betroffen. Medicare Life setzte die Neuanmeldung für das eigene Portal aus und will den Zugang für Sony-Life-vermittelte Verträge erst mit zusätzlichen Sicherungen wieder öffnen; der Einstiegsweg ist bislang unbekannt. | Details |
| 30.10.Fr | SonyIT und Dienstleister | Datenabfluss | Index 74Sony Network Communications hat am 27.10.2026 einen Angriff auf die Mitgliederdatenbank ihrer Internetdienste So-net und plala gemeldet; betroffen sind rund 2,59 Millionen Datensätze mit Namen, Anschriften, Geburtsdaten und Telefonnummern sowie Zugangsdaten zu 54.401 E-Mail-Postfächern, bei 16 Datensätzen auch Kontoinformationen. Der Artikel vom 30.10.2026 nennt den Vorfall im Zusammenhang mit einem Datenabfluss bei der Schwestergesellschaft Sony Life, Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen gibt es laut Bericht nicht. Zum Einstiegsweg, zum Zugriffszeitraum und zur Behebung bei Sony Network Communications macht die Berichterstattung keine Angaben. | Details |
| 30.10.Fr | FBIÖffentliche Hand | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 60Am 21.09.2026 reklamierte die Gruppe ShinyHunters den Einbruch in Systeme des FBI und die Erbeutung von Daten von annähernd allen Beschäftigten und ihren Angehörigen, einschließlich Angaben zu sensiblen Einheiten mit China- und Russland-Bezug; die Schwachstelle soll in der Oracle-Personalsoftware PeopleSoft (CVE-2026-35273) gelegen haben. Laut Berichterstattung führte ein versäumter Sicherheitspatch bei einem externen Dienstleister zum Einbruch, von dem sich die Behörde trennte. Der Artikel vom 30.10.2026 zum Datenleck beim US-Heimatschutzministerium nennt das FBI nur am Rande: Die Behörde verwies Anfragen an das DHS und erscheint als früheres Opfer derselben Gruppe. | Details |
| 30.10.Fr | U.S. Department of Homeland SecurityÖffentliche Hand | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 80Eine Hacktivistengruppe namens „Department of Peace" hat nach eigenen Angaben Daten von mehr als 41.000 Beschäftigten und Auftragnehmern des US-Heimatschutzministeriums erbeutet; das durchsuchbare Archiv „Icepick" wurde laut Bericht vom 30.10.2026 über DDoSecrets veröffentlicht. Nach der Auswertung von Wired entfallen rund 6.200 Datensätze auf die Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde USCIS. Das DHS bestätigte einen „potenziellen Datenschutzvorfall" und erklärte, die Lage aktiv aufzuklären; der konkrete Weg des Datenabflusses ist offen, der genannte Identitätsdienstleister Okta weist eine Kompromittierung seiner Systeme zurück. | Details |
| 30.10.Fr | US Department of Homeland SecurityÖffentliche Hand | Datenabfluss | Aktiv · Index 75Eine Hacktivistengruppe namens „Department of Peace" hat nach eigenen Angaben Daten von mehr als 41.000 Beschäftigten und Auftragnehmern des US-Heimatschutzministeriums erbeutet; am Mittwoch, 28.10.2026, stellte DDoSecrets die durchsuchbare Datenbank „Icepick" online. Das Ministerium bestätigt einen „potenziellen Datenschutzvorfall" und ermittelt, während der Identitätsdienstleister Okta eine Kompromittierung seiner Systeme zurückweist. Für die CISA als Teil des DHS sind darin knapp 1.000 Datensätze erfasst, mehrheitlich von Auftragnehmern; bereits im März 2026 hatte dieselbe Gruppierung die Veröffentlichung von Vertragsunterlagen des Ministeriums reklamiert, und laut Nextgov/FCW wurde in… | Details |
| 30.10.Fr | DanfossProduzierendes Gewerbe | Schwachstelle | Eingedämmt · Index 74In der Nacht zum 12.10.2026 wurden in mehreren hundert französischen Supermärkten Kälteanlagen-Steuerungen aus der Ferne manipuliert; betroffen waren überwiegend abgekündigte Danfoss-Baureihen mit veralteter Firmware, Waren im Millionenwert verdarben, Staatsanwaltschaft und ANSSI ermitteln. Danfoss stellte für die neuere Plattform AK-SM 800A nach einer Schwachstellenmeldung von Claroty (August 2026) einen Patch bereit und verweist auf Updates und Geräteaustausch. Separat prüft das Pentagon seit Ende August 2026 ausgefallene Gefriersysteme in US-Militär-Commissaries als mutmaßlichen Hackerangriff und lässt einen Zusammenhang mit Frankreich untersuchen; ob dort Danfoss-Technik lief, ist laut… | Details |
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