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Lagebuch · Unternehmensprofil

Universitätsklinikum Heidelberg – Cybervorfälle & Chronik

Branche GesundheitswesenSitz Baden-WürttembergGröße über 5.000 MitarbeitendeStatus EingedämmtErwähnungen 3

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist über den Abrechnungsdienstleister Unimed von einem Datenabfluss betroffen, den der Bericht vom 29.06.2026 auf den 14.04.2026 datiert; für Heidelberg werden 11.000 Stammdatensätze, 2.700 Abrechnungsdatensätze und 34 Bankverbindungen genannt. Am 21.10.2026 nahm das Klinikum seine Webangebote wegen der kritischen PHP-Lücke CVE-2026-109618 vorsorglich offline, ohne dass ein Angriff vorlag. Im Artikel vom 02.11.2026 wird Heidelberg als eine der vier Unikliniken genannt, deren Patientendaten im Frühjahr über Unimed abflossen.

GefährdungseinschätzungStand 02.11.2026
58von 100
Kürzlicher Vorfall
Art der betroffenen Daten3/4
Reichweite3/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch2/4
Stand der Eindämmung1/4
Kenntnisstand2/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
derimeter Security Rating

Wie wir das Universitätsklinikum Heidelberg bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

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Was passiert ist

Am 14.04.2026 drangen unbekannte Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein und erbeuteten Daten, bevor der Verschlüsselungsversuch scheiterte. Über die Datenschnittstelle des Dienstleisters waren auch Daten des Universitätsklinikums Heidelberg betroffen; öffentlich genannt sind 11.000 Stammdatensätze, 2.700 Abrechnungsdatensätze und 34 Bankverbindungen.

Betroffene Technologie und Umgebung

Betroffen waren die Datenschnittstellen zum externen Abrechnungsdienstleister Unimed. Zusätzlich nahm das Klinikum am 21.10.2026 seine auf PHP basierenden Webangebote vorsorglich vom Netz; die Patientenversorgung blieb nach Angaben des Uniklinikverbunds Mannheim-Heidelberg unberührt.

Auswirkung

betroffene Patientenstammdatensätze Heidelberg11.000
betroffene Abrechnungsdatensätze Heidelberg2.700
betroffene Bankverbindungen Heidelberg34

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.