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Lagebuch · Unternehmensprofil

Charité – Universitätsmedizin Berlin – Cybervorfälle & Chronik

Branche GesundheitswesenSitz BerlinGröße über 5.000 MitarbeitendeStatus EingedämmtErwähnungen 3

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin meldete am Freitag, 30.10.2026, einen Angriff auf den Webserver ihres öffentlichen Internetauftritts; nach Angaben der Klinik wurden Daten von knapp 140.000 Personen kopiert, die Krankenversorgung blieb unbeeinträchtigt. Bereits am 27.10.2026 hatten IT-Sicherheitsexperten die kompromittierten Server isoliert und vom Netz getrennt. Zuvor war die Charité als Kundin des Abrechnungsdienstleisters Unimed von einem Datenabfluss betroffen, den sie nach dem Stand vom 29.06.2026 bestätigt hat.

GefährdungseinschätzungStand 02.11.2026
50von 100
Kürzlicher Vorfall
Art der betroffenen Daten2/4
Reichweite2/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch2/4
Stand der Eindämmung1/4
Kenntnisstand3/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
derimeter Security Rating

Wie wir Charité – Universitätsmedizin Berlin bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

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Was passiert ist

Unbekannte Angreifer kopierten nach Angaben der Charité Daten vom Webserver des öffentlichen Internetauftritts; am 27.10.2026 wurden die kompromittierten Server isoliert und vom Netz getrennt, die Website war zeitweise nicht erreichbar. Am Freitag, 30.10.2026, ging die Klinik mit dem Vorfall an die öffentliche, nach eigener Darstellung waren Patientenaufnahme, OP-Planung und elektronische Patientenakten nicht betroffen. Betroffen sind nach Angaben eines Sprechers rund 46.000 Mitarbeitende und Studierende, etwa 1.500 Empfänger von Presse- und Newsletterverteilern sowie rund 90.000 externe Personen, die das Online-Kontaktformular genutzt hatten.

Betroffene Technologie und Umgebung

Webserver des öffentlichen Internetauftritts der Charité, auf dem auch rund 90.000 Kontaktformular-Anfragen samt möglicher Freitexte vorgehalten wurden; die medizinischen Kernsysteme waren nach Klinikangaben nicht betroffen.

Auswirkung

Betroffene Personenknapp 140.000
betroffene Beschäftigte und Studierenderund 46.000
externe Nutzende des Kontaktformularsrund 90.000

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.