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Lagebuch · Unternehmensprofil

Universitätsklinikum Tübingen – Cybervorfälle & Chronik

Branche GesundheitswesenSitz Baden-WürttembergGröße über 5.000 MitarbeitendeStatus EingedämmtErwähnungen 2

Das Universitätsklinikum Tübingen ist mittelbar von dem Angriff auf den Abrechnungsdienstleister Unimed betroffen, bei dem am 14.04.2026 Daten exfiltriert wurden, bevor die Verschlüsselung abgewehrt werden konnte. Tübingen zählt zu den Häusern mit bestätigtem Datenabfluss; genannt werden 902 Datensätze (Artikel vom 29.06.2026) und rund 1.200 Fälle mit sensiblen Auszügen aus Patientenakten (Artikel vom 02.11.2026). Der Zugang zum Dienstleister wurde nach eigener Sicherheitsprüfung wieder geöffnet.

GefährdungseinschätzungStand 02.11.2026
64von 100
Kürzlicher Vorfall
Art der betroffenen Daten4/4
Reichweite3/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch2/4
Stand der Eindämmung1/4
Kenntnisstand2/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
derimeter Security Rating

Wie wir das Universitätsklinikum Tübingen bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

Wie wir das Universitätsklinikum Tübingen bewerten, erfahren Sie als Mitglied im derimeter Netzwerk.

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Was passiert ist

Am 14.04.2026 drangen unbekannte Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein und exfiltrierten Daten aus einem abgrenzbaren Systembereich, bevor der Verschlüsselungsversuch abgewehrt wurde. Über die Datenschnittstelle waren auch Patientendaten des Universitätsklinikums Tübingen betroffen: Der Artikel vom 29.06.2026 nennt 902 Datensätze, der Artikel vom 02.11.2026 rund 1.200 Fälle mit sensiblen Auszügen aus Patientenakten.

Betroffene Technologie und Umgebung

Abrechnungssystem des externen Dienstleisters Unimed für Privatabrechnungen von Kliniken; die Unikliniken waren über eine Datenschnittstelle angebunden, die Tübingen nach eigener Sicherheitsprüfung wieder öffnete.

Auswirkung

Betroffene Datensätze laut Bericht vom 29.06.2026902
Fälle mit sensiblen Auszügen aus Patientenakten laut 02.11.2026rund 1.200
Betroffene bundesweit im Unimed-Vorfallüber 120.000

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.