Publica
Einstufung: Erhöhtes Risiko
Gefährdungsindex: 63 von 100
Branche: Finanz- und Versicherungswirtschaft
Angriffsart: Lieferkette
Einstiegspunkt: Dienstleister
Bundesland: Ausland
Status: contained
Zusammenfassung
Ende September 2026 wurde der Softwarelieferant PK Softech AG Opfer eines Cyberangriffs, bei dem Daten aus seiner IT-Infrastruktur abflossen. Betroffen ist auch die Pensionskasse des Bundes Publica: Nach Angaben der Kasse könnten sensible Personendaten von bis zu 111'600 aktiven Versicherten und Rentenbeziehenden abgeflossen sein, die Vorsorgegelder selbst sind sicher. Die Bundesanwaltschaft ermittelt; Umfang und Täterschaft sind offen.
Was ist passiert
Ende September 2026 verschafften sich Unbekannte mithilfe von Schadsoftware Zugang zu einem Teil der IT-Infrastruktur des Softwarelieferanten PK Softech AG, der Anwendungen für Pensionskassen entwickelt. Aus dieser Infrastruktur flossen Daten ab; nach Angaben von Publica könnten sensible Personendaten von bis zu 111'600 Versicherten und Rentenbeziehenden betroffen sein. Die Vorsorgegelder sind laut Publica sicher, der Betrieb läuft normal weiter und die Renten werden wie gewohnt ausbezahlt.
Wie konnte das passieren
Betroffen war die IT-Infrastruktur des Softwarelieferanten PK Softech AG, nicht die Systeme von Publica selbst; Publica bezieht von dort eine Vorsorge-Applikation.
Bewertet am 14.10.2026
Chronologie der Berichterstattung (3 dokumentierte Fälle)
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