PK Softech
Unternehmen: PK Softech AG
Einstufung: Erhöhtes Risiko
Gefährdungsindex: 68 von 100
Branche: IT und Dienstleister
Angriffsart: Malware
Bundesland: Ausland
Status: contained
Zusammenfassung
Die PK Softech AG aus Reinach BL, Softwarelieferantin für Pensionskassen, wurde Ende September 2026 Opfer eines Cyberangriffs über Schadsoftware, bei dem Daten aus ihren Systemen abflossen. Betroffen sein könnten sensible Personendaten von Versicherten mehrerer Schweizer Pensionskassen, darunter Publica, die Bernische Pensionskasse, die Bernische Lehrerversicherungskasse und die Pensionskasse der Stadt Zürich. Ob und in welchem Umfang Personendaten betroffen sind und wer hinter dem Angriff steckt, ist offen; die Bundesanwaltschaft ermittelt.
Was ist passiert
Ende September 2026 verschafften sich Unbekannte mithilfe von Schadsoftware Zugang zu einem Teil der IT-Infrastruktur der PK Softech AG, die Anwendungen für Pensionskassen entwickelt. Die betroffene Umgebung wurde umgehend vom Netz getrennt, externe Spezialisten beigezogen, die Behörden informiert und Strafanzeige erstattet; seit dem 2. Oktober steht das Unternehmen seinen Kunden wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Nach heutigem Kenntnisstand sind Daten aus den Systemen von PK Softech abgeflossen, darunter möglicherweise sensible Personendaten von Versicherten mehrerer Pensionskassen.
Wie konnte das passieren
Ein Teil der IT-Infrastruktur der PK Softech AG, über die Anwendungen für Pensionskassen betrieben werden. Nach Angaben des Unternehmens liegen auf den Testsystemen grundsätzlich keine Klardaten; der Datenabfluss ereignete sich aus der Infrastruktur von PK Softech, nicht aus den Systemen der Kunden.
Bewertet am 14.10.2026
Chronologie der Berichterstattung (3 dokumentierte Fälle)
- 14.10.2026CyberangriffeNach Hack bei PK Softech: Immer mehr Schweizer Pensionskassen betroffen
- 12.10.2026CyberangriffeCyberangriff auf PK Softech: Publica und Berner Pensionskassen betroffen
- 09.10.2026CyberangriffeDatenabfluss bei Publica: Hacker erbeuten sensible Daten von Bundesangestellten