Bernische Pensionskasse
Einstufung: Erhöhtes Risiko
Gefährdungsindex: 61 von 100
Branche: Finanz- und Versicherungswirtschaft
Angriffsart: Lieferkette
Einstiegspunkt: Dienstleister
Bundesland: Ausland
Status: contained
Zusammenfassung
Ein Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech AG Ende September 2026 zieht Kreise in der Schweizer Vorsorgebranche; mehrere Pensionskassen, darunter die Bernische Pensionskasse, meldeten eine mögliche Betroffenheit. Bei anderen Kassen könnten Personendaten wie Name, Adresse, AHV-Nummer und Vorsorgedaten abgeflossen sein, die Vorsorgegelder selbst gelten als sicher. Für die BPK ist offen, ob und in welchem Umfang Versichertendaten betroffen sind; die Kasse kündigte an, ihre Versicherten schriftlich zu informieren.
Was ist passiert
Ende September 2026 wurde der Softwarelieferant PK Softech AG, der Verwaltungssoftware für Pensionskassen entwickelt, Opfer eines Cyberangriffs; Unbekannte verschafften sich mit Schadsoftware Zugang zu einem Teil der IT-Infrastruktur, die betroffene Umgebung wurde vom Netz getrennt. Über die Firma könnten sensible Personendaten mehrerer Vorsorgeeinrichtungen abgeflossen sein. Die Bernische Pensionskasse meldete am 9. Oktober 2026 ihre mögliche Betroffenheit, sah zunächst aber keine Hinweise auf einen Diebstahl von Versichertendaten und schloss einen solchen nicht aus.
Wie konnte das passieren
Die BPK nutzt Verwaltungssoftware des Dienstleisters PK Softech AG; bei diesem wurden Teile der IT-Infrastruktur mit Schadsoftware kompromittiert und vom Netz getrennt.
Bewertet am 14.10.2026
Chronologie der Berichterstattung (2 dokumentierte Fälle)
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