Migros-Pensionskasse
Einstufung: Erhöhtes Risiko
Gefährdungsindex: 68 von 100
Branche: Finanz- und Versicherungswirtschaft
Angriffsart: Lieferkette
Einstiegspunkt: Dienstleister
Bundesland: Ausland
Status: contained
Zusammenfassung
Nach einem Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech AG melden mehrere Schweizer Pensionskassen eine mögliche Betroffenheit; bei der Pensionskasse des Bundes Publica könnten besonders sensible Personendaten von bis zu 110'000 Versicherten abgeflossen sein, die Vorsorgegelder gelten als sicher. Die Migros-Pensionskasse wird als weitere Kundin von PK Softech genannt und prüft ihre Betroffenheit. Ob Daten der Kasse betroffen sind, ist nicht bestätigt.
Was ist passiert
Ende September 2026 wurde die PK Softech AG, ein Softwarelieferant für Pensionskassen, Opfer eines Cyberangriffs; über Schadsoftware erlangten Unbekannte Zugang zu einem Teil ihrer IT-Infrastruktur. Die Migros-Pensionskasse zählt zu den Kundinnen von PK Softech und prüft laut Bericht ihre mögliche Betroffenheit. Ob und welche Daten ihrer Versicherten abgeflossen sind, ist offen.
Wie konnte das passieren
Die Migros-Pensionskasse nutzt Verwaltungssoftware des Anbieters PK Softech; ob diese bei PK Softech oder im eigenen Rechenzentrum betrieben wird, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Bewertet am 14.10.2026
Chronologie der Berichterstattung (1 dokumentierte Fälle)
- 14.10.2026CyberangriffeNach Hack bei PK Softech: Immer mehr Schweizer Pensionskassen betroffen