Pensionskasse der Stadt Zürich

Einstufung: Erhöhtes Risiko

Gefährdungsindex: 61 von 100

Branche: Finanz- und Versicherungswirtschaft

Angriffsart: Lieferkette

Bundesland: Ausland

Status: contained

Zusammenfassung

Ende September 2026 wurde der Softwarelieferant PK Softech AG Opfer eines Cyberangriffs, über den Schadsoftware in einen Teil seiner IT-Infrastruktur gelangte. Da PK Softech einen erheblichen Teil des Schweizer Pensionskassenmarkts betreut, meldeten mehrere Kassen eine mögliche Betroffenheit, darunter am 13. Oktober 2026 die Pensionskasse der Stadt Zürich. Bei der PKZH wurden für Systemtests reale Versichertendaten verwendet; diese Testdaten könnten in das Darknet gelangt sein, die Vorsorgegelder selbst gelten als sicher.

Was ist passiert

Unbekannte verschafften sich Ende September 2026 mithilfe von Schadsoftware Zugang zu einem Teil der IT-Infrastruktur der PK Softech AG, die Verwaltungssoftware für Pensionskassen entwickelt. Die betroffene Umgebung wurde vom Netz getrennt, externe Spezialisten beigezogen und Strafanzeige erstattet; seit dem 2. Oktober steht das Unternehmen wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Die Pensionskasse der Stadt Zürich, die sich mitten im Wechsel zu einem System von PK Softech befindet und für Systemtests reale Versichertendaten verwendete, bestätigte am 13. Oktober, dass auch ihre Daten betroffen sein könnten.

Wie konnte das passieren

Verwaltungssoftware der PK Softech AG; die PKZH befindet sich im Wechsel zu diesem System, die Aktivierung ist für Anfang 2027 geplant. Für die Systemtests wurden reale Versichertendaten verwendet.

Bewertet am 14.10.2026

Chronologie der Berichterstattung (1 dokumentierte Fälle)

  1. 14.10.2026CyberangriffeNach Hack bei PK Softech: Immer mehr Schweizer Pensionskassen betroffen