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Lagebuch · Unternehmensprofil

Kanton Bern

Branche Öffentliche HandSitz AuslandGröße über 5.000 MitarbeitendeStatus EingedämmtErwähnungen 1

Ende September 2026 wurde die Softwarefirma PK Softech AG, die Vorsorgeanwendungen für Pensionskassen entwickelt, Opfer eines Cyberangriffs mit Schadsoftware; ein Datenabfluss aus ihren Systemen wird bestätigt. Betroffen sind neben der Pensionskasse des Bundes Publica auch die Bernische Pensionskasse und die Bernische Lehrerversicherungskasse, für die der Kanton Bern zuständig ist. Die Berner Seite erklärte am 09.10.2026, ein Datendiebstahl könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, es lägen aber keine Hinweise darauf vor; die Bundesanwaltschaft ermittelt.

GefährdungseinschätzungStand 20.10.2026
61von 100
Kürzlicher Vorfall
Art der betroffenen Daten3/4
Reichweite3/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch2/4
Stand der Eindämmung1/4
Kenntnisstand3/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
derimeter Security Rating

Wie wir den Kanton Bern bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

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Was passiert ist

Ende September 2026 wurde die Baselbieter Softwarefirma PK Softech AG, die Anwendungen für Pensionskassen entwickelt, mithilfe von Schadsoftware angegriffen; die betroffene Umgebung wurde vom Netz getrennt, ab dem 02.10.2026 stand das Unternehmen wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Über die Firma könnten auch Personendaten der Bernischen Pensionskasse und der Bernischen Lehrerversicherungskasse abgeflossen sein; die zuständigen Direktionen des Kantons Bern teilten am 09.10.2026 mit, ein Datendiebstahl könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, es gebe aber keine Hinweise darauf.

Betroffene Technologie und Umgebung

Betroffen ist die IT-Infrastruktur der Softwarefirma PK Softech AG, die für mehrere Vorsorgeeinrichtungen eine Vorsorge-Applikation entwickelt und betreibt; der Kanton Bern ist über die von ihm verantworteten Kassen BPK und BLVK an diese Anwendungen angebunden.

Auswirkung

Versicherte und Rentenbeziehende von BPK und BLVKrund 90.000
Versicherte und Rentenbeziehende der Publicaüber 110.000
Versicherte und Rentenbeziehende insgesamt im Artikelrund 200.000

Chronik der Berichterstattung

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.