Universitätsmedizin Mainz: Cybervorfälle & Chronik
- Organisation
- Universitätsmedizin Mainz, Rheinland-Pfalz
- Branche / Sektor
- Gesundheitswesen
- Dokumentierte Vorfälle
- 1 Erwähnung
- Letztes Ereignis
- 29.06.2026 · Klumpenrisiko Unimed: Wie ein gescheiterter Ransomware-Angriff im Saarland Daten von über 120.000 Patienten freilegt
- Angriffsart / Vektor
- Ransomware
- Status
- Eingedämmt
- Stellungnahme
- Noch ausstehend
- Größe
- über 5.000 Mitarbeitende
Was passiert ist: Bei einem Angriff auf den Abrechnungsdienstleister Unimed am 14.04.2026 scheiterten die Täter nach Unternehmensangaben mit dem Verschlüsselungsversuch, erbeuteten aber zuvor Daten aus einem abgrenzbaren Systembereich. Betroffen sind zahlreiche Universitäts- und andere Kliniken, darunter die Universitätsmedizin Mainz mit 2.800 gemeldeten Betroffenen; bundesweit wird die Zahl der Betroffenen auf deutlich über 120.000 geschätzt. Die Systeme von Unimed sind wieder voll funktionsfähig, die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Saarland, die Täter sind öffentlich nicht bekannt.
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Was passiert ist
Am 14.04.2026 drangen unbekannte Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein und versuchten, Daten zu verschlüsseln; der Verschlüsselungsversuch wurde nach Unternehmensangaben abgewehrt, zuvor wurden jedoch Daten aus einem abgrenzbaren Systembereich exfiltriert. Unter den betroffenen Klinikkunden ist die Universitätsmedizin Mainz, die 2.800 betroffene Patientinnen und Patienten meldet.
Betroffene Technologie und Umgebung
Betroffen waren die Abrechnungssysteme des externen Dienstleisters Unimed, insbesondere ein Systembereich zur Verarbeitung von Abrechnungswidersprüchen, sowie die Datenschnittstellen zwischen Kliniken und Abrechnungsdienstleister.
Auswirkung
- betroffene Patientinnen und Patienten in Mainz
- 2.800
- Betroffene bundesweit (Schätzung)
- über 120.000
- Pannenmeldungen aus Krankenhäusern allein in Baden-Württembe
- 17
- Am 14.04.2026 drangen Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein und exfiltrierten Daten, bevor der Verschlüsselungsv
- Die Universitätsmedizin Mainz ist in der am 29.06.2026 veröffentlichten Übersicht mit 2.800 betroffenen Patientinnen und Patienten aufgeführ
- Unimed informierte am 16.04.2026 die Datenschutzbehörden und das BSI; die Datenschnittstellen zu den Klinikkunden wurden vorsorglich getrenn
- Die Systeme von Unimed sind nach Unternehmensangaben wieder voll funktionsfähig, die Datenschnittstellen zu den Kunden reaktiviert.
- Ob unter den 2.800 Betroffenen in Mainz auch Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO sind
- Ob es Lösegeldforderungen gab und wie Unimed damit umging
- Urheber des Angriffs
- Ob die erbeuteten Daten bereits missbraucht wurden
Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.
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