Lagebuch · Unternehmenseintrag
Kürzlicher Vorfall·1 dokumentierter Vorfall·zuletzt 29.06.2026·Gefährdungsindex 60/100

Universitätsklinikum Köln: Cybervorfälle & Chronik

Organisation
Universitätsklinikum Köln, Nordrhein-Westfalen
Branche / Sektor
Gesundheitswesen
Dokumentierte Vorfälle
1 Erwähnung
Letztes Ereignis
29.06.2026 · Klumpenrisiko Unimed: Wie ein gescheiterter Ransomware-Angriff im Saarland Daten von über 120.000 Patienten freilegt
Angriffsart / Vektor
Ransomware
Status
Eingedämmt
Stellungnahme
Noch ausstehend
Größe
über 5.000 Mitarbeitende

Was passiert ist: Bei einem Angriff auf den Abrechnungsdienstleister Unimed am 14.04.2026 scheiterten die Angreifer mit dem Versuch, Daten zu verschlüsseln, zogen aber zuvor Daten aus einem abgegrenzten Systembereich ab. Betroffen sind nach Angaben der Häuser bundesweit mehr als 120.000 Patientinnen und Patienten, darunter 27.298 am Universitätsklinikum Köln, von denen bei 843 Gesundheitsdaten und bei fünf Finanzdaten abgeflossen sind. Die Unimed-Systeme sind laut Artikel inzwischen wieder voll funktionsfähig, die Datenschnittstellen zu den Kunden reaktiviert.


Chronik des Falls

Zeitleiste der Vorfälle & Artikel

Was passiert ist

Am 14.04.2026 drangen unbekannte Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein und versuchten, Daten zu verschlüsseln; der Verschlüsselungsversuch wurde abgewehrt, zuvor wurden Daten aus einem abgegrenzten Bereich für Abrechnungswidersprüche exfiltriert. Das Universitätsklinikum Köln meldet in der Folge 27.298 Betroffene mit Stammdaten, 843 mit Gesundheitsdaten und fünf mit Finanzdaten wie IBAN-Nummern.

Betroffene Technologie und Umgebung

Abrechnungssysteme des externen Dienstleisters Unimed und die Datenschnittstellen zu den Kliniksystemen; betroffen waren Patientenstamm-, Abrechnungs- und in kleinerem Umfang Gesundheits- und Finanzdaten.

Auswirkung

Betroffene mit Stammdaten am Universitätsklinikum Köln
27.298
Betroffene mit Gesundheitsdaten am Universitätsklinikum Köln
843
Betroffene bundesweit (geschätzt)
über 120.000
Was wir wissen — und was nicht
  • Am 14.04.2026 drangen Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein; der Verschlüsselungsversuch wurde abgewehrt.
  • Vor dem Abbruch wurden Daten aus einem abgrenzbaren Systembereich für Abrechnungswidersprüche exfiltriert.
  • Das Universitätsklinikum Köln meldet 27.298 Betroffene mit Stammdaten, 843 mit Gesundheitsdaten und fünf mit Finanzdaten.
  • Die Unimed-Systeme sind wieder voll funktionsfähig, die Datenschnittstellen zu den Kunden wurden reaktiviert.
  • Einstiegsweg in die Unimed-Systeme
  • Urheber des Angriffs
  • Ob Lösegeldforderungen gestellt wurden
  • Ob die Daten bereits im Darknet gehandelt werden
Stellungnahme des UnternehmensNoch ausstehend

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.

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