Lagebuch · Unternehmenseintrag
Kürzlicher Vorfall·1 dokumentierter Vorfall·zuletzt 28.10.2026·Gefährdungsindex 64/100

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Cybervorfälle & Chronik

Organisation
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
Branche / Sektor
Gesundheitswesen
Dokumentierte Vorfälle
1 Erwähnung
Letztes Ereignis
28.10.2026 · Von der AfD bis Block House: Hamburgs aktuelle Cyberfälle
Angriffsart / Vektor
Datenabfluss · Dienstleister
Status
Eingedämmt
Stellungnahme
Noch ausstehend
Größe
über 5.000 Mitarbeitende

Was passiert ist: In einem am 28.10.2026 veröffentlichten Überblick über Hamburger Cyberfälle wird das UKE als Beispiel für einen Vorfall aus dem Frühjahr genannt: Bei einem externen Abrechnungsdienstleister für Privat- und Selbstzahlerleistungen wurden Patientendaten entwendet, nicht auf den Servern der Kliniken selbst. Nach NDR-Angaben waren mehr als 5.000 UKE-Patientinnen und Patienten betroffen, in fast 1.500 Fällen auch Inhalte aus Patientenakten wie Diagnosen; der Angriff ereignete sich bereits Mitte April 2026. Weitere eigene Vorfälle des UKE werden in dem Artikel nicht berichtet, die übrigen Fälle betreffen andere Organisationen.


Chronik des Falls

Zeitleiste der Vorfälle & Artikel

Was passiert ist

Bei einem externen Abrechnungsdienstleister für Privat- und Selbstzahlerleistungen wurden Daten von Klinikpatienten entwendet – nach Darstellung des Artikels nicht von den Servern der Kliniken selbst. Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf waren nach NDR-Angaben mehr als 5.000 Patientinnen und Patienten betroffen, in fast 1.500 Fällen wurden auch Inhalte aus Patientenakten wie Diagnosen abgegriffen. Der Angriff hatte sich nach diesen Angaben bereits Mitte April 2026 ereignet; ein Insider beschrieb gegenüber dem NDR das Muster „Daten gegen Geld“.

Betroffene Technologie und Umgebung

Betroffen war ein externer Abrechnungsdienstleister für Privat- und Selbstzahlerleistungen; entwendet wurden Daten von Klinikpatienten, ausdrücklich nicht von den Servern der Kliniken selbst. In fast 1.500 Fällen gelangten auch Inhalte aus Patientenakten, etwa Diagnosen, in die Hände der Angreifer.

Auswirkung

betroffene Patientinnen und Patienten am UKE
über 5.000
Fälle mit abgegriffenen Inhalten aus Patientenakten
fast 1.500
Betroffene am UKSH Kiel
rund 9.000
Was wir wissen — und was nicht
  • Der Angriff beim externen Abrechnungsdienstleister ereignete sich nach Angaben des Artikels bereits Mitte April 2026.
  • Nach NDR-Angaben waren am UKE mehr als 5.000 Patientinnen und Patienten betroffen.
  • In fast 1.500 Fällen wurden Inhalte aus Patientenakten abgegriffen, etwa Diagnosen.
  • Die Daten wurden nicht von den Servern der Kliniken selbst entwendet; das UKSH in Kiel meldete rund 9.000 Betroffene.
  • Gesamtumfang der beim Dienstleister entwendeten Daten
  • Ob und wie die Daten gehandelt oder veröffentlicht wurden
  • Aufarbeitungsstand und Maßnahmen beim UKE
  • Zeitraum der unbemerkten Zugriffe
Stellungnahme des UnternehmensNoch ausstehend

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