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Lagebuch · Unternehmensprofil

AfD

Branche SonstigeSitz BerlinStatus EingedämmtErwähnungen 1

Ein Hackerangriff auf einen externen Hosting-Dienstleister der AfD im September 2026 führte dazu, dass ein Datensatz mit nach Angaben der Veröffentlichenden 421.179 internen E-Mails aus zehn Postfächern im Internet auftauchte. Die AfD bestätigte den Vorfall am 20.10.2026, sprach von wenigen, überwiegend ungenutzten Postfächern und erklärte, aktuelle Postfächer des Bundesverbands seien nicht betroffen; Sicherheitsforscher und das Handelsblatt widersprechen der Darstellung als veraltet. Betroffen sind nach Angaben der Partei auch Postfächer der Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern sowie das zur AfD gehörende Unternehmen Alternita; das BSI ist eingeschaltet, der Angriff

Diese Übersicht fasst mehrere Unternehmen zusammen: AfD, Alternita Dienstleistungs-GmbH
GefährdungseinschätzungStand 21.10.2026
66von 100
Erhöhtes Risiko
Art der betroffenen Daten3/4
Reichweite2/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch3/4
Stand der Eindämmung2/4
Kenntnisstand3/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
#derimeter Security Rating

Wie wir AfD bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der #derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

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Was passiert ist

Nach Angaben der Partei kam es im September 2026 zu einem Hackerangriff auf einen externen Hosting-Dienstleister der AfD, bei dem Teile mehrerer Mail-Postfächer kopiert wurden; das Handelsblatt datiert den Angriff auf Ende September 2026. Am 19.10.2026 tauchte im Internet ein Datensatz mit nach Angaben der Veröffentlichenden 421.179 E-Mails aus zehn Postfächern (281 GB, rund 39.000 Anhänge) auf, der über BitTorrent verbreitet und über die Plattform hexane.cc durchsuchbar gemacht wurde. Die AfD bestätigte den Vorfall am 20.10.2026 und erklärte, aktuelle Postfächer des Bundesverbands seien nicht betroffen gewesen; betroffen seien unter anderem Postfächer der Landesverbände Nordrhein-Westfalen

Betroffene Technologie und Umgebung

E-Mail-Postfächer der AfD, die bei einem externen Hosting-Dienstleister betrieben wurden; Verbreitung des Datensatzes über das BitTorrent-Netz und eine durchsuchbare Web-Plattform mit KI-Zusammenfassungen.

Auswirkung

E-Mails im veröffentlichten Datensatz421.179
Datenmenge281 GB
betroffene Postfächer10

Chronik der Berichterstattung

21.10.2026
AfD-Datenleck: 421.000 interne Mails im Netz
Nachricht#derimeter

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.