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Lagebuch · Unternehmensprofil

AfD Nordrhein-Westfalen

Branche SonstigeSitz Nordrhein-WestfalenStatus EingedämmtErwähnungen 1

Ein Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister der AfD hat nach Angaben der Veröffentlichenden 421.179 interne E-Mails aus zehn Postfächern öffentlich gemacht; der Datensatz ist seit dem 19.10.2026 über BitTorrent und eine Indexseite verbreitet. Die Partei bestätigte den Vorfall am 20.10.2026 und erklärte, betroffen seien unter anderem Postfächer der Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern sowie das zur AfD gehörende Unternehmen Alternita. Sicherheitsforscher widersprechen der Darstellung, es handele sich um altes Material; Einstiegsweg, Urheberschaft und Echtheit der Dokumente sind offen, das BSI steht in Kontakt mit der Partei.

GefährdungseinschätzungStand 21.10.2026
66von 100
Erhöhtes Risiko
Art der betroffenen Daten3/4
Reichweite2/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch3/4
Stand der Eindämmung2/4
Kenntnisstand3/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
#derimeter Security Rating

Wie wir AfD Nordrhein-Westfalen bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der #derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

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Was passiert ist

Am 19.10.2026 ist im Internet ein Datensatz mit nach Angaben der Veröffentlichenden 421.179 internen E-Mails der AfD (281 GB, rund 39.000 Anhänge, 49.000 Dokumente) aufgetaucht, der über BitTorrent und eine durchsuchbare Indexseite verbreitet wird. Die Partei bestätigte den Vorfall am 20.10.2026 und erklärte, im September 2026 sei ein Hosting-Dienstleister angegriffen worden; Zugriff hatten die Angreifer nach ihrer Darstellung unter anderem auf Postfächer der Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern. Wie die Angreifer in die Postfächer gelangten, ist öffentlich nicht geklärt; das BSI ist eingeschaltet.

Betroffene Technologie und Umgebung

E-Mail-Postfächer der AfD bei einem externen Hosting-Dienstleister; betroffen waren zehn Postfächer, darunter solche der Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern.

Auswirkung

interne E-Mails im Datensatz421.179
Datenmenge inkl. rund 39.000 Anhänge281 GB
betroffene Postfächer10

Chronik der Berichterstattung

21.10.2026
AfD-Datenleck: 421.000 interne Mails im Netz
Nachricht#derimeter

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.