Universitätsklinikum des Saarlandes: Cybervorfälle & Chronik
- Organisation
- Universitätsklinikum des Saarlandes, Saarland
- Branche / Sektor
- Gesundheitswesen
- Dokumentierte Vorfälle
- 1 Erwähnung
- Letztes Ereignis
- 29.06.2026 · Klumpenrisiko Unimed: Wie ein gescheiterter Ransomware-Angriff im Saarland Daten von über 120.000 Patienten freilegt
- Angriffsart / Vektor
- Ransomware · Dienstleister
- Status
- Eingedämmt
- Stellungnahme
- Noch ausstehend
- Größe
- über 5.000 Mitarbeitende
Was passiert ist: Beim Abrechnungsdienstleister Unimed scheiterte am 14.04.2026 ein Ransomware-Angriff, die Täter zogen jedoch zuvor Daten aus einem begrenzten Systembereich ab. In der am 29.06.2026 veröffentlichten Liste der betroffenen Klinikkunden wird das Universitätsklinikum des Saarlandes mit 1.266 Betroffenen genannt; bundesweit wird die Zahl der Betroffenen auf über 120.000 geschätzt.
Zeitleiste der Vorfälle & Artikel
Was passiert ist
Am 14.04.2026 drangen unbekannte Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein und versuchten, Daten zu verschlüsseln; der Verschlüsselungsversuch wurde abgewehrt, jedoch wurden zuvor Daten aus einem abgrenzbaren Systembereich exfiltriert. Nach der am 29.06.2026 veröffentlichten Übersicht der betroffenen Klinikkunden sind davon auch 1.266 Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums des Saarlandes betroffen.
Betroffene Technologie und Umgebung
Abrechnungssystem des Dienstleisters Unimed, insbesondere der Bereich zur Bearbeitung von Abrechnungswidersprüchen; die Patientendaten des Klinikums liefen über die Datenschnittstelle des Dienstleisters.
Auswirkung
- Betroffene Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums des Saarlandes
- 1.266
- geschätzte Betroffene bundesweit
- über 120.000
- Fälle mit Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO bundesweit
- rund 1.500
- Am 14.04.2026 drangen Angreifer in die Systeme des Abrechnungsdienstleisters Unimed ein; der Verschlüsselungsversuch wurde abgewehrt, zuvor wurden Daten exfiltriert.
- Laut Bericht vom 29.06.2026 sind vom Datenabfluss beim Universitätsklinikum des Saarlandes 1.266 Patientinnen und Patienten betroffen.
- Unimed informierte am 16.04.2026 die Datenschutzbehörden und das BSI und trennte die Datenschnittstellen zu den Kliniken vorsorglich.
- Bundesweit liegt die geschätzte Zahl der Betroffenen über 120.000; in rund 1.500 Fällen sind Inhalte aus Patientenakten mit Diagnosen betroffen.
- Welche Datenarten beim Universitätsklinikum des Saarlandes im Einzelnen abgeflossen sind
- Ob und wann das Klinikum seine Patientinnen und Patienten selbst informiert hat
- Wer hinter dem Angriff auf Unimed steckt
- Ob es Lösegeldforderungen gab und wie damit umgegangen wurde
Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.
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