Stadt Eichstätt
Einstufung: Erhöhtes Risiko
Gefährdungsindex: 54 von 100
Branche: Öffentliche Hand
Angriffsart: Ransomware
Bundesland: Bayern
Status: contained
Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Eichstätt wurde am Wochenende Opfer eines Cyberangriffs, der am Montagmorgen entdeckt wurde; die Ermittler gehen von Ransomware aus. Weil die Stadt vorsorglich sämtliche Server vom Netz nahm, war die Kernverwaltung weitgehend offline, das Rathaus geschlossen und nur eine Notfall-Hotline erreichbar. Nach Angaben der Stadt ist ein Großteil der Daten abgeflossen, die Datensicherung funktionierte jedoch; ab Mittwoch wurden einzelne Leistungen im Notbetrieb wieder hochgefahren.
Was ist passiert
Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte am Wochenende ein Zugriff von außen auf die Server der Stadtverwaltung Eichstätt, der am Montagmorgen auffiel. Die EDV-Abteilung nahm daraufhin vorsorglich alle lokalen Server vom Netz, wodurch weite Teile der Verwaltung nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ermittler gehen von einem Ransomware-Angriff aus; nach Angaben der Stadt ist ein Großteil der Daten abgeflossen, eine Lösegeldforderung lag bislang nicht vor.
Wie konnte das passieren
Betroffen sind die lokalen Server der Kernverwaltung der Stadt Eichstätt, die vorsorglich vollständig vom Netz genommen wurden. Nicht betroffen sind die Stadtwerke Eichstätt, die städtische Homepage, die Bücherei sowie mehrere Einrichtungen wie Heilig-Geist-Spital, Bauhof, Haus der Jugend und Altes Stadttheater.
Bewertet am 14.10.2026
Chronologie der Berichterstattung (1 dokumentierte Fälle)
- 14.10.2026CyberangriffeCyberangriff auf Eichstätt: Rathaus offline, Daten abgeflossen