Lagebuch · Unternehmenseintrag
Moderates Risiko·1 dokumentierter Vorfall·zuletzt 06.11.2026·Gefährdungsindex 46/100

Lüthi's Fleischwaren: Cybervorfälle & Chronik

Organisation
Lüthi's Fleischwaren, Ausland
Branche / Sektor
Produzierendes Gewerbe
Dokumentierte Vorfälle
1 Erwähnung
Letztes Ereignis
06.11.2026 · Erster Kühlanlagen-Hack der Schweiz legt Metzgerei lahm
Angriffsart / Vektor
Sonstige
Status
Eingedämmt
Stellungnahme
Noch ausstehend

Was passiert ist: Lüthi's Fleischwaren in Köniz-Liebefeld wurde Opfer eines Cyberangriffs auf die elektronische Steuerung ihrer Kühl- und Tiefkühlanlagen; im Tiefkühler wurden 50 bis 70 Grad gemessen, die Ware war unbrauchbar. Über den Vorfall informierte das Unternehmen am 05.11.2026 per Website und Flyer, trennte die Anlagen vom Netzwerk und schloss die Filiale. Die Kantonspolizei Bern wurde am 02.11.2026 informiert und nahm Ermittlungen auf; die Wiedereröffnung ist für den 20.11.2026 geplant. Es ist der erste öffentlich bekannt gewordene Fall dieser Art in der Schweiz und steht im Kontext einer europaweiten Serie manipulierter Kühlanlagen.


Chronik des Falls

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Was passiert ist

Bei Lüthi's Fleischwaren in Köniz-Liebefeld wurde die elektronische Steuerung der Kühl- und Tiefkühlanlagen gezielt manipuliert, was zu erheblichen Temperaturabweichungen führte; im Tiefkühler wurden 50 bis 70 Grad gemessen, die Ware war unbrauchbar. Der Betrieb trennte die Anlagen vom Netzwerk und schloss die Filiale; die Wiedereröffnung ist für den 20.11.2026 geplant. Über welchen Weg die Angreifer in die Steuerung gelangten, ist öffentlich nicht geklärt.

Betroffene Technologie und Umgebung

Vernetzte elektronische Steuerung der Kühl- und Tiefkühlanlagen der Filiale Köniz-Liebefeld, erreichbar über eine Fernwartungsschnittstelle.

Auswirkung

Temperatur im Tiefkühlraum nach der Manipulation
50 bis 70 Grad
Stillstand der Filiale bis zur geplanten Wiedereröffnung
gut 2,5 Wochen
Was wir wissen — und was nicht
  • Am 05.11.2026 informierte Lüthi's Fleischwaren auf der Website und mit einem Flyer über die manipulierte Steuerung der Kühl- und Tiefkühlanlagen.
  • Die Kantonspolizei Bern wurde am 02.11.2026 kurz über den Sachverhalt informiert; eine Anzeige lag zunächst nicht vor.
  • Das Unternehmen trennte die Anlagen vom Netzwerk und schloss die Filiale; die Wiedereröffnung ist für den 20.11.2026 geplant.
  • Der Einstiegsweg in die Steuerung ist öffentlich nicht geklärt; das Unternehmen macht dazu keine Angaben.
  • Zugriffsweg in die Kühlsteuerung
  • Umfang der vernichteten Ware und Schadenshöhe
  • Zeitpunkt der Entdeckung des Angriffs
  • Meldung an das Bundesamt für Cybersicherheit
Stellungnahme des UnternehmensNoch ausstehend

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.

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