Libera: Cybervorfälle & Chronik
- Organisation
- Libera, Ausland
- Branche / Sektor
- Finanz- und Versicherungswirtschaft
- Dokumentierte Vorfälle
- 1 Erwähnung
- Letztes Ereignis
- 05.11.2026 · Nach Hackerangriff: Zürcher Pensionskasse stoppt Systemwechsel
- Angriffsart / Vektor
- Ransomware
- Status
- Eingedämmt
- Stellungnahme
- Noch ausstehend
Was passiert ist: Ende September 2026 drangen Cyberkriminelle in die IT-Systeme der PK Softech AG ein; die Bundesanwaltschaft bestätigt hinter dem Angriff die Ransomware-Gruppe Akira und einen Datenabfluss, nach Recherchen des Tages-Anzeigers rund 100 Gigabyte. Der Verwaltungsdienstleister Libera wird in der Berichterstattung vom 05.11.2026 neben mehreren Pensionskassen unter den Organisationen genannt, deren Versichertendaten dabei in die Hände der Erpresser gelangt sein könnten. Die Pensionskasse Stadt Zürich sistierte wegen des Vorfalls ihren Systemwechsel, informierte am 13.10.2026 die Versicherten und machte den Fall am 15.10.2026 öffentlich; der EDÖB eröffnete am 22.10.2026 eine Untersuchung gegen PK…
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Was passiert ist
Ende September 2026 drangen Cyberkriminelle in die IT-Systeme der PK Softech AG ein; die Bundesanwaltschaft bestätigt die Ransomware-Gruppe Akira und einen Datenabfluss von nach Recherchen des Tages-Anzeigers rund 100 Gigabyte. Libera wird in der Berichterstattung vom 05.11.2026 als Verwaltungsdienstleister unter den Organisationen genannt, deren Versichertendaten dabei in die Hände der Erpresser gelangt sein könnten; Angaben zum konkreten Umfang bei Libera fehlen.
Betroffene Technologie und Umgebung
Die kompromittierten Systeme liefen in der eigenen Infrastruktur von PK Softech; die für einzelne Aufgaben genutzten Cloud-Dienste waren nach Firmenangaben nicht betroffen. Auf Testsystemen, auf denen Kundendaten für Projekte lagen, waren Personendaten laut Unternehmen grundsätzlich pseudonymisiert, bei einzelnen Projekten aber möglicherweise vorübergehend im Klartext vorhanden.
Auswirkung
- gestohlene Datenmenge bei PK Softech (Tages-Anzeiger)
- rund 100 GB
- möglicherweise betroffene Versicherte der PKZH (Medienangabe)
- bis zu 62'000
- möglicherweise Betroffene schweizweit
- über 100'000
- Die Bundesanwaltschaft bestätigt, dass die Ransomware-Gruppe Akira hinter dem Angriff auf PK Softech steht und Daten abgeflossen sind
- Nach Recherchen des Tages-Anzeigers wurden rund 100 Gigabyte Daten gestohlen
- PK Softech stand ab dem 02.10.2026 wieder uneingeschränkt zur Verfügung
- Der EDÖB eröffnete am 22.10.2026 eine formelle Untersuchung gegen PK Softech
- Welche Daten von Libera und den von ihr verwalteten Vorsorgewerken abgeflossen sind
- Zahl der betroffenen Versicherten bei Libera
- Ob die Angreifer Lösegeld erhielten
- Angriffsweg in die Systeme von PK Softech
Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.
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