ICA Gruppen: Cybervorfälle & Chronik
- Organisation
- ICA Gruppen (ICA), Ausland
- Branche / Sektor
- Handel und Logistik
- Dokumentierte Vorfälle
- 1 Erwähnung
- Letztes Ereignis
- 03.11.2026 · Neue Cyberangriffswelle trifft Kühlanlagen europäischer Supermärkte
- Angriffsart / Vektor
- Schwachstelle · Exponierter Dienst
- Status
- Eingedämmt
- Stellungnahme
- Noch ausstehend
- Größe
- über 5.000 Mitarbeitende
Was passiert ist: In der Nacht zum Montag, 02.11.2026, wurden in Supermärkten mehrerer EU-Länder Kühl- und Gefrieranlagen aus der Ferne in den Abtaumodus versetzt. Betroffen waren laut Bericht vom 03.11.2026 auch eine „begrenzte Zahl“ schwedischer ICA-Filialen, darunter eine ICA-Kvantum-Filiale in Sjöbo und eine Filiale in Stockholm, wo Gefrierschränke zehn Grad erreichten und Waren verdarben; die ICA-Gruppe bestätigte einen Hackerangriff nicht. Die belgische Staatsanwaltschaft ermittelt; ein Bekenntnis oder Lösegeldforderungen sind nicht bekannt, ein Zusammenhang mit der Angriffsserie in Frankreich vom 12.10.2026 ist nicht belegt.
Zeitleiste der Vorfälle & Artikel
Was passiert ist
Angreifer verschafften sich Zugang zu vernetzten Kühlsteuerungen und setzten sie aus der Ferne in den Abtaumodus, statt Daten zu verschlüsseln. In schwedischen ICA-Filialen stiegen dadurch die Temperaturen in Kühl- und Gefrierschränken; in einer Stockholmer Filiale erreichten alle Gefrierschränke nach Angaben der Verkaufsleiterin zehn Grad, die Ware verdarb. Die ICA-Gruppe bestätigte einen Hackerangriff nicht; die genaue Zahl betroffener ICA-Standorte und der entstandene Schaden sind nicht bekannt.
Betroffene Technologie und Umgebung
Vernetzte, aus der Ferne steuerbare Kühl- und Gefrieranlagen in Supermärkten, die über Kühlmanagement-Dienste erreichbar waren. Für die ICA-Filialen ist Hersteller und Firmwarestand der Anlagen nicht belegt.
Auswirkung
- erreichte Temperatur in Gefrierschränken einer ICA-Filiale in Stockholm
- 10 Grad
- In der Nacht zum Montag, 02.11.2026, wurden Kühlanlagen in Supermärkten mehrerer EU-Länder aus der Ferne in den Abtaumodus versetzt.
- Eine ICA-Kvantum-Filiale in Sjöbo schrieb auf Facebook, Kühl- und Gefrierschränke seien gehackt und die Temperatur auf bis zu 50 Grad Celsius gestellt worden.
- Die Verkaufsleiterin einer ICA-Filiale in Stockholm sagte Reuters, alle Gefrierschränke hätten zehn Grad erreicht, „alles ist verdorben“.
- Für Schweden nennt der Bericht eine „begrenzte Zahl“ betroffener ICA-Standorte; die ICA-Gruppe bestätigte einen Hackerangriff nicht.
- Zahl der betroffenen ICA-Filialen und Umfang des Warenverlusts
- Zugangsweg der Angreifer zu den ICA-Kälteanlagen und deren Firmwarestand
- Ob die betroffenen Steuerungen abgesichert wurden bzw. weiter erreichbar sind
- Urheber der Angriffe und ein Zusammenhang mit der Serie in Frankreich vom 12.10.2026
Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.
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