Royal BAM Group
Unternehmen: BAM Infra, BAM International
Einstufung: Erhöhtes Risiko
Gefährdungsindex: 51 von 100
Branche: Bau und Handwerk
Angriffsart: Schwachstelle
Bundesland: Ausland
Status: open
Zusammenfassung
Am 12. Oktober 2026 traf ein Cyberangriff den Hauptauftragnehmer des Fehmarnbelt-Tunnels, das Baukonsortium Femern Link Contractors (FLC), dem auch BAM International angehört. Zentrale IT-Systeme fielen aus, Zutrittskarten funktionierten nicht mehr, mehrere Schiffe lagen still und die Bauarbeiten in Rødbyhavn kamen zum Erliegen. Die Projektgesellschaft Femern A/S bestätigte den Vorfall, hielt sich aber mit Details zurück; Urheber, Datenabfluss und Dauer des Stillstands sind offen.
Was ist passiert
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, wurden die IT-Systeme des Baukonsortiums Femern Link Contractors (FLC) in den frühen Morgenstunden durch einen Cyberangriff getroffen. Nach Angaben des dänischen Senders TV2 nutzten die Angreifer eine Sicherheitslücke, die Zugang zu allen IT-Systemen ermöglichte; zentrale Systeme fielen aus, Zutrittskarten funktionierten nicht mehr, mehrere Schiffe lagen still und die Bauarbeiten in Rødbyhavn kamen zum Erliegen. BAM International ist als Mitglied des Konsortiums betroffen.
Wie konnte das passieren
Betroffen waren die zentralen IT-Systeme des Baukonsortiums FLC, über die offenbar Zutrittskontrolle, Kommunikation und Logistik der Baustelle liefen. Mitarbeiter wurden angewiesen, sich von ihren Computern fernzuhalten.
Bewertet am 14.10.2026
Chronologie der Berichterstattung (1 dokumentierte Fälle)
- 14.10.2026CyberangriffeCyberangriff stoppt Bauarbeiten am Fehmarnbelt-Tunnel