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Lagebuch · Unternehmensprofil

Ludwig-Maximilians-Universität München – Cybervorfälle & Chronik

Branche Bildung und ForschungSitz BayernGröße über 5.000 MitarbeitendeStatus EingedämmtErwähnungen 3

Die Ludwig-Maximilians-Universität München entdeckte am 16.09.2026 einen Angriff auf ein IT-System mit Stammdaten zur Immatrikulation; nach Einschätzung der Universität wurden die Daten abgerufen, betroffen sein könnten Zehntausende, und Medienberichte nennen laut dem Artikel vom 29.10.2026 möglicherweise rund 600.000 Datensätze aus 50 Jahren. Die Universität setzte das System neu auf, nahm am 22.09.2026 den Immatrikulationsbetrieb wieder auf und informierte Studierende am 21.09.2026 per E-Mail; Zentralstelle Cybercrime Bayern und Bayerisches Landeskriminalamt ermitteln wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten. Zeitraum, Umfang und Angriffsweg sind weiterhin offen, ein Täterkontakt…

GefährdungseinschätzungStand 02.11.2026
56von 100
Kürzlicher Vorfall
Art der betroffenen Daten3/4
Reichweite2/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch2/4
Stand der Eindämmung1/4
Kenntnisstand3/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
derimeter Security Rating

Wie wir die Ludwig-Maximilians-Universität München bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

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Was passiert ist

Am 16.09.2026 entdeckte die LMU einen Cyberangriff und fuhr das betroffene IT-System herunter. Nach Angaben der Universität gelangte ein unbefugter Angreifer auf Stammdaten im Zusammenhang mit der Immatrikulation, und es ist davon auszugehen, dass diese Daten auch abgerufen wurden; eine Veränderung der Daten konnte verhindert werden. Die Immatrikulation war zeitweise ausgesetzt und ist seit dem 22.09.2026 über ein neu aufgesetztes und sicherheitstechnisch geprüftes System wieder möglich, der Studienbetrieb blieb laut Hochschule unbeeinträchtigt.

Betroffene Technologie und Umgebung

Betroffen war ein IT-System mit Stammdaten im Zusammenhang mit der Immatrikulation. Vorsorglich wurden daneben einzelne nicht kompromittierte Systeme heruntergefahren, darunter das Online-Vorlesungsverzeichnis (LSF) und das Campusportal der Medizinischen Fakultät.

Auswirkung

Eingeschriebene im vergangenen Wintersemestermehr als 52.000
möglicherweise betroffene PersonenZehntausende
laut Medienberichten mögliche Datensätze aus 50 Jahrenrund 600.000

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.