Deutscher Bundestag: Cybervorfälle & Chronik
- Organisation
- Deutscher Bundestag, Berlin
- Branche / Sektor
- Öffentliche Hand
- Dokumentierte Vorfälle
- 1 Erwähnung
- Letztes Ereignis
- 03.11.2026 · Spionage-Angriff auf Bundesregierung und Bundestag: Smartphones offenbar als Wanzen genutzt
- Angriffsart / Vektor
- Schwachstelle
- Status
- Aktiv
- Stellungnahme
- Noch ausstehend
Was passiert ist: Seit dem 29.10.2026 warnt Apple Bundestagsabgeordnete und Regierungsmitglieder davor, dass ihre iPhones mit kommerzieller Spyware infiltriert worden sein könnten. Das BSI prüft den Fall, hält staatliche Auftraggeber und eine Zero-Click-Infektion für wahrscheinlich und empfiehlt den Betroffenen einen vollständigen Geräte- und Rufnummernwechsel ohne Rückspielen alter Backups. Umfang, Erfolg und Urheber des Angriffs waren nach dem Stand vom 03.11.2026 nicht geklärt; die Bundesregierung nannte keine Zahlen oder Namen.
Zeitleiste der Vorfälle & Artikel
Was passiert ist
Seit Donnerstag, 29.10.2026, erhielten Bundestagsabgeordnete und Mitglieder der Bundesregierung Bedrohungswarnungen von Apple, wonach ihre iPhones Ziel eines gezielten Spionageangriffs mit Söldner-Spyware geworden sein könnten. Das BSI prüft das Ausmaß, vermutet staatliche Auftraggeber und eine Infektion „ohne Zutun der Betroffenen“ über präparierte Nachrichten (Zero-Click) und rät den Betroffenen, vorsorglich von einer Kompromittierung auszugehen und die Geräte samt Rufnummer zu wechseln. Ob der Angriff bei einzelnen Personen gelang, wie viele Personen betroffen sind und wer ihn steuert, war am 03.11.2026 offen.
Betroffene Technologie und Umgebung
iPhones von Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitgliedern; laut BSI vermutlich Zero-Click-Infektion über unsichtbar präparierte Nachrichten, die ohne Öffnen wirken.
- Seit Donnerstag, 29.10.2026, erhalten Bundestagsabgeordnete und Regierungsmitglieder Apple-Bedrohungswarnungen zu möglicher Spyware auf ihren iPhones.
- Das BSI vermutet den Einsatz kommerzieller Söldner-Spyware mit staatlichen Auftraggebern und eine Infektion ohne Zutun der Betroffenen.
- Das BSI hat die Betroffenen angeschrieben und ihnen geraten, vorsorglich von einer Kompromittierung auszugehen sowie neue Geräte und Rufnummern zu nutzen.
- Weder Apple noch die deutschen Sicherheitsbehörden haben am 03.11.2026 einen Urheber benannt; Zahlen und Namen nannte die Bundesregierung nicht.
- Anzahl und Kreis der betroffenen Abgeordneten und Regierungsmitglieder
- Urheber und Auftraggeber des Angriffs
- Ob und bei welchen Personen die Infiltration tatsächlich gelang
- Absicherung der betroffenen Diensthandys und Zeitraum einer möglichen Kompromittierung
Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Sobald eine Stellungnahme hinterlegt ist, erscheint sie hier im Wortlaut. Einträge werden nicht gegen Zahlung entfernt oder verändert.
Notwendige Cookies sorgen dafür, dass Anmeldung und Einstellungen funktionieren. Mit Ihrer Einwilligung nutzen wir zusätzlich Cookies für Reichweitenmessung und für Werbung, die zu Ihren Themen passt — Werbung finanziert derimeter. Sie können Ihre Auswahl jederzeit ändern. Details in der Datenschutzerklärung.
deri_theme
deri_trust
deri_consent
_clck, _clsk
bis 13 Monate
_gcl_*
mtc_id, mtc_sid, mautic_device_id
bis 2 Jahre