Aktuelle Cyberangriffe & Hackerangriffe
Jeder dokumentierte Cybervorfall in der Reihenfolge seines Bekanntwerdens — mit Organisation, Angriffsart, Status und Gefährdungsindex. Die Chronik ist die Datenbasis des Lagebuchs; jede Zeile führt zum Eintrag.
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| Datum | Betroffene Organisation | Vektor | Status & Kurzfassung | Details |
|---|---|---|---|---|
| August 202687 Vorfälle · 0 mit Stellungnahme | ||||
| 26.08.Mi | Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, BergkamenEnergie und Versorgung · Nordrhein-Westfalen | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 59GSW-Cyberangriff: Auch ältere Kundendaten aus 2019 und 2017 betroffen | Details |
| 26.08.Mi | ApolloFinanz- und Versicherungswirtschaft | Phishing | Eingedämmt · Index 56Apollo Global Management meldete am 26.08.2026 einen Datenverstoß: Unbefugte hatten zwischen dem 6. und 10. Juli 2026 über eine Social-Engineering-Attacke Zugang zu bestimmten Cloud-Plattformen des Konzerns. Die Untersuchung ergab am 12. August 2026, dass Namen, Geburtsdaten, Kontaktdaten, Privatadressen und Sozialversicherungsnummern potenziell kompromittiert wurden; die Zahl der Betroffenen ist nicht bekannt. Der Fall wird als Teil einer Erpressungswelle gegen Finanzunternehmen beschrieben, Apollo ist das erste Unternehmen, das in dieser Welle offiziell die Kompromittierung sensibler Personendaten einräumt. | Details |
| 26.08.Mi | Vereinigte Arabische EmirateÖffentliche Hand | Sonstige | Eingedämmt · Index 43Seit Beginn des Kriegs zwischen Iran, Israel und den USA im Februar 2026 registrieren die VAE nach Angaben ihres Cyber Security Council rund 800.000 Hacking-Versuche pro Tag, viermal so viele wie zuvor. Am 10.08.2026 meldete der Rat koordinierte Angriffe auf Luftfahrt, Energie und Bildung, die frühzeitig gestoppt wurden, ohne Unterbrechung von Diensten; zuvor kam es zu Ransomware-Angriffen auf Regierungsplattformen, Phishing gegen Banken und Einbruchsversuchen in Überwachungskameras. Als Antwort starteten der Rat und CPX Holding am 12.05.2026 die Initiative „UAE Cyber Factory" für eine eigene KI-gestützte Sicherheitsindustrie. | Details |
| 26.08.Mi | Norsk HelsenettIT und Dienstleister | DDoS | Eingedämmt · Index 21Am 24.08.2026 um 3:38 Uhr MESZ begann ein großflächiger DDoS-Angriff auf die Infrastruktur der norwegischen Digitalisierungsagentur Digdir, der mehr als 30 Stunden andauerte und zentrale Anmelde- und Identitätsdienste wie ID-porten, MinID und Maskinporten beeinträchtigte. Norsk Helsenett, im Artikel als norwegisches Gesundheitsnetzwerk bezeichnet, meldete in diesem Zusammenhang Probleme bei der Anmeldung mit HelseID über ID-porten sowie beim Zugang zu Online-Apotheken. Laut Digdir gab es keine Anzeichen für eine Sicherheitsverletzung oder den Abfluss personenbezogener Daten; eine offizielle Zuordnung des Angriffs steht noch aus. | Details |
| 26.08.Mi | NorwegenÖffentliche Hand | DDoS | Eingedämmt · Index 34DDoS-Angriff legt digitale Dienste der norwegischen Regierung lahm | Details |
| 25.08.Di | CiscoIT und Dienstleister | Phishing | Index 43Chinesische Hackergruppe UAT-10147 nutzt KI für Angriffe auf 170.000 Webserver | Details |
| 25.08.Di | MicrosoftIT und Dienstleister | Schwachstelle | Abgeschlossen · Index 44Chinesische Hackergruppe UAT-10147 nutzt KI für Angriffe auf 170.000 Webserver | Details |
| 25.08.Di | EnBW Energie Baden-Württemberg AGEnergie und Versorgung · Baden-Württemberg | Lieferkette | Eingedämmt · Index 50Im Juni 2026 griffen Cyberkriminelle den Zähler- und Messstellen-Dienstleister Enseco an, für den auch NetzeBW tätig ist; nach Bestätigung von NetzeBW und Stuttgart Netze (Artikel vom 18.07.2026) wurden Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Stromzählernummern von Kunden entwendet. NetzeBW informierte die Betroffenen auf dem Postweg und warnte vor Social-Engineering-Versuchen. Der Bericht vom 25.08.2026 ordnet den Fall als einen der größten Datenabflüsse in der deutschen Energiewirtschaft ein und nennt Netze BW als einen der betroffenen Kunden von Enseco. | Details |
| 25.08.Di | Enseco GmbHEnergie und Versorgung | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 55Bei einem Cyberangriff auf den bundesweit tätigen Zähler-Dienstleister Enseco im Juni 2026 gelangten Unbefugte an personenbezogene Daten aus der Planung und Dokumentation von Zählerwechseln. Stromnetz Berlin informierte am 29.07.2026 rund 135.000 Kunden, bei den Hamburger Energienetzen könnten nach Angaben des Senats bis zu 117.050 Kunden betroffen sein; auch die EVI Hildesheim bestätigte am 25.08.2026 eine Zusammenarbeit mit Enseco. Bank-, Zahlungs-, Verbrauchs- und Zugangsdaten seien nach derzeitigem Stand nicht kompromittiert, Hinweise auf eine Veröffentlichung oder missbräuchliche Nutzung lagen nicht vor. | Details |
| 25.08.Di | EVI HildesheimEnergie und Versorgung · Niedersachsen | Lieferkette | Eingedämmt · Index 50Der bundesweit tätige Zähler-Dienstleister Enseco, der für die EVI Hildesheim unter anderem Stromzähler montiert, war nach Angaben mehrerer Netzbetreiber im Juni 2026 Ziel eines Hackerangriffs. Dabei könnten Daten aus der Zähler-Dokumentation abgeflossen sein – laut Bericht der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 24.08.2026 möglicherweise auch Daten von Hildesheimer Stromkunden. Andere Versorger informierten bereits zehntausende Kundinnen und Kunden; wie die EVI Hildesheim im Einzelnen reagiert hat, war zum Zeitpunkt der Recherche am 25.08.2026 nicht abschließend geklärt. | Details |
| 25.08.Di | EWREnergie und Versorgung · Rheinland-Pfalz | Lieferkette | Eingedämmt · Index 54Der bundesweit tätige Zähler-Dienstleister Enseco, der unter anderem für die EWR Netz GmbH in Worms Stromzähler und Smart Meter montiert, wurde im Juni 2026 Opfer eines Cyberangriffs. Nach Angaben mehrerer Netzbetreiber könnten dabei Daten aus Terminabsprachen und der Dokumentation von Zählermontagen abgeflossen sein, darunter Name, Anschrift, Zählernummer, Zählerfotos und Zählerstand. Die EWR Netz GmbH teilte mit, sofort alle technischen Verbindungen zu Enseco getrennt zu haben; Angaben zur Zahl möglicherweise betroffener eigener Kunden machte sie in dem am 25.08.2026 veröffentlichten Bericht nicht. | Details |
| 25.08.Di | Hamburger EnergienetzeEnergie und Versorgung · Hamburg | Lieferkette | Eingedämmt · Index 54Im Juni 2026 wurde der Zähler-Dienstleister Enseco, der auch für die Hamburger Energienetze Stromzähler und Smart Meter montiert, Opfer eines Cyberangriffs. Nach Angaben des Senats könnten davon bis zu 117.050 Kundinnen und Kunden der Hamburger Energienetze betroffen sein; möglicherweise abgeflossen sind Name, Anschrift, Terminangaben, Zählernummer, Zählerfotos und Zählerstand, nicht jedoch Verbrauchs-, Bank-, Zahlungs- oder Zugangsdaten. Ein Missbrauch der Daten war laut Bericht vom 25.08.2026 nicht bekannt, die Versorger warnten vorsorglich vor Betrugsversuchen. | Details |
| 25.08.Di | Stromnetz BerlinEnergie und Versorgung · Berlin | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 55Bei dem Zählerdienstleister Enseco kam es nach Angaben von Stromnetz Berlin im Juni 2026 zu einem Cyberangriff, bei dem Unbefugte an Daten aus der Zählermontage gelangten. Stromnetz Berlin informierte nach dem Artikel vom 29.07.2026 rund 135.000 Kundinnen und Kunden im Berliner Stadtgebiet und schaltete die zuständigen Behörden ein; laut Artikel vom 25.08.2026 waren bundesweit mehrere Netzbetreiber mit Enseco verbunden und warnten ihre Kunden. Bank-, Zahlungs-, Verbrauchs- und Zugangsdaten seien nach derzeitigem Stand nicht betroffen, ein künftiger Missbrauch der Daten wurde jedoch nicht ausgeschlossen. | Details |
| 25.08.Di | Stuttgart Netze GmbHEnergie und Versorgung · Baden-Württemberg | Lieferkette | Eingedämmt · Index 55Im Juni 2026 erbeuteten Cyberkriminelle über einen externen Zähler-Montagedienstleister Kundendaten der Netzbetreiber NetzeBW und Stuttgart Netze; Stuttgart Netze bestätigte den Vorfall und informierte die Betroffenen auf dem Postweg (Bericht vom 18.07.2026). Der am 25.08.2026 beschriebene Angriff auf den bundesweit tätigen Zähler-Dienstleister Enseco im Juni 2026 betrifft nach Angaben mehrerer Versorger weitere Netzbetreiber; Stuttgart Netze wird dort als Enseco-Kunde genannt. Eine missbräuchliche Verwendung der Daten ist bislang nicht bekannt. | Details |
| 25.08.Di | Aurore Development | Ransomware | Index 44Die Ransomware-Gruppierung Qilin weitete ihre Angriffswelle auf italienische Unternehmen aus und setzte am 23. und 24.08.2026 mehrere Firmen auf ihre Leak-Seite, darunter am 24.08.2026 auch Aurore Development S.p.A. mit der Behauptung, Malware eingesetzt und Firmendaten verschlüsselt zu haben. Belege für die Zugriffsmethode oder einen tatsächlichen Datendiebstahl liegen nicht vor; viele der Listungen gelten als offiziell unbestätigt. Qilin arbeitet nach dem RaaS-Modell mit Double Extortion, also Verschlüsselung plus Drohung mit Veröffentlichung entwendeter Daten. | Details |
| 25.08.Di | EUROFLORASonstige | Ransomware | Aktiv · Index 44Die Ransomware-Gruppierung Qilin hat ihre Angriffswelle in Italien am 23. und 24.08.2026 auf mehrere Unternehmen ausgeweitet und dabei auch EUROFLORA SRL aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion auf ihre Leak-Seite gesetzt. Der Eintrag zu EUROFLORA erfolgte laut technischen Aufzeichnungen am 23.08.2026 gegen 16:01:21 Uhr (Z). Die Behauptungen zu dem Unternehmen sind bislang offiziell unbestätigt; Umfang eines möglichen Datenabflusses und betriebliche Auswirkungen bleiben offen. | Details |
| 25.08.Di | S.E.M.P.Produzierendes Gewerbe | Ransomware | Aktiv · Index 44Die Ransomware-Gruppierung Qilin weitete ihre Aktivitäten in Italien am 23. und 24.08.2026 auf mehrere Unternehmen aus und listete dabei auch den Fertigungsbetrieb S.E.M.P. s.r.l. auf ihrer Leak-Seite. Der Bericht vom 25.08.2026 ordnet die Listung als bislang offiziell unbestätigt ein; Angaben zu Zugriffsweg, Datenabfluss oder Betriebsauswirkungen fehlen. Qilin arbeitet nach dem Double-Extortion-Modell, ein Advisory der italienischen Behörde ACN beschreibt eine systematische Ausrichtung auf kleine und mittlere Unternehmen. | Details |
| 25.08.Di | Studio BOLDRIN PAOLOIT und Dienstleister | Ransomware | Aktiv · Index 56Die Ransomware-Gruppierung Qilin hat am 23. und 24.08.2026 binnen Stunden mehrere italienische Unternehmen unterschiedlicher Branchen auf ihre Leak-Seite gesetzt, darunter das Professional-Services-Unternehmen Studio BOLDRIN PAOLO. Bei Studio BOLDRIN PAOLO soll die Attacke Berichten zufolge zur Verschlüsselung kritischer Dateien und zu erheblichen Störungen des Betriebsablaufs geführt haben. Viele der Behauptungen der Gruppe, auch zum Umfang abgeflossener Daten, gelten bislang als offiziell unbestätigt. | Details |
| 25.08.Di | TECNICI ASSOCIATIIT und Dienstleister | Ransomware | Index 44Die Ransomware-Gruppierung Qilin hat am 23.08.2026 innerhalb weniger Stunden mehrere italienische Unternehmen auf ihre Leak-Seite gesetzt, darunter TECNICI ASSOCIATI STP um 22:07:30 Uhr (UTC+3). Die Leak-Monitoring-Plattform ransomware.live bestätigt die Listung mit Entdeckungsdatum 23.08.2026. Die Behauptungen zu TECNICI ASSOCIATI STP gelten laut Bericht vom 25.08.2026 als offiziell unbestätigt; Angaben zu erbeuteten Daten, betroffenen Systemen oder zum Zugangsweg liegen nicht vor. | Details |
| 21.08.Fr | AT&TMedien und Telekommunikation | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 70T-Mobile US bekämpfte Salt-Typhoon-Angriff mit einer Schere | Details |
| 21.08.Fr | Charter CommunicationsMedien und Telekommunikation | Sonstige | Eingedämmt · Index 48In einem Bericht vom 21.08.2026 über die Kampagne der Gruppe Salt Typhoon gegen die US-Telekommunikationsinfrastruktur wird Charter Communications neben AT&T, Verizon, Viasat und Windstream als eines der betroffenen Netzinfrastrukturunternehmen genannt. Im Mittelpunkt des Artikels steht T-Mobile US, das sein Netz durch frühe Erkennung und das physische Durchtrennen eines als Tarnung genutzten Routers vor einer großflächigen Kompromittierung bewahrte. Angaben zum Umfang, zum Zugangsweg oder zu den Folgen bei Charter enthält der Artikel nicht. | Details |
| 21.08.Fr | Deutsche TelekomMedien und Telekommunikation | Sonstige | Abgeschlossen · Index 33T-Mobile US bekämpfte Salt-Typhoon-Angriff mit einer Schere | Details |
| 21.08.Fr | VerizonMedien und Telekommunikation | Datenabfluss | Eingedämmt · Index 55Ein am 21.08.2026 veröffentlichter Bericht beschreibt die Kampagne der Hackergruppe Salt Typhoon gegen US-Telekommunikations- und Netzinfrastruktur, die sich gegen Hunderte Unternehmen richtete und auf Telefonaufzeichnungen sowie Informationen über hochrangige US-Regierungsvertreter zielte. Verizon wird darin als eines der betroffenen Unternehmen genannt, das monatelang mit den Folgen der Einbrüche kämpfte. Im Mittelpunkt des Artikels steht die Reaktion von T-Mobile US, die eine großflächige Kompromittierung nach eigener Darstellung vermeiden konnte. | Details |
| 21.08.Fr | ViasatMedien und Telekommunikation | Datenabfluss | Index 61Ein Bericht vom 21.08.2026 beschreibt die Kampagne der chinesischen Hackergruppe Salt Typhoon gegen Hunderte Telefonunternehmen, Internetkonzerne und Rechenzentrumsbetreiber, die auf Telefonaufzeichnungen und Informationen über hochrangige US-Regierungsvertreter zielte. Viasat wird darin als eines der betroffenen Unternehmen genannt, ohne dass Umfang, Zeitraum oder Folgen für Viasat ausgeführt werden. Im Mittelpunkt des Artikels steht die Reaktion von T-Mobile US, die eine großflächige Kompromittierung nach eigenen Angaben vermeiden konnte. | Details |
| 21.08.Fr | WindstreamMedien und Telekommunikation | Datenabfluss | Index 63In dem am 21.08.2026 veröffentlichten Artikel wird die Kampagne der Gruppe Salt Typhoon gegen die US-Telekommunikationsinfrastruktur beschrieben, die laut US-Behörden von der chinesischen Regierung unterstützt wird und auf Telefonaufzeichnungen sowie Informationen über hochrangige Regierungsvertreter zielte. Windstream wird darin neben AT&T, Verizon, Viasat und Charter als eines der betroffenen Netzinfrastrukturunternehmen genannt. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht jedoch T-Mobile US, das durch frühe Erkennung und das physische Durchtrennen eines verdächtigen Kabels eine großflächige Kompromittierung vermied. | Details |
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