Argentinien

Unternehmen: Argentinien, Nationales Cybersicherheitszentrum, CERT.ar, Ministerio de Educación

Einstufung: erhöhtes Risiko

Gefährdungsindex: 63 von 100

Branche: Öffentliche Hand

Angriffsart: Ransomware

Bundesland: Ausland

Status: open

Zusammenfassung

Argentinische Behörden und Unternehmen sind laut Berichten von Check Point Research einer anhaltenden Welle von Cyberangriffen ausgesetzt; im Schnitt registrieren Organisationen des Landes mehr als 2.400 Angriffsversuche pro Woche. Zu den konkreten Fällen zählen ein Ransomware-Angriff der Gruppe n0n auf das Bildungsministerium im September 2026, eine im Darknet behauptete Kompromittierung der Bürger-App "Mi Argentina" mit angeblich sechs Millionen erbeuteten Datensätzen sowie ein unerlaubter Zugriff auf offizielle Konten der Gemeinde Garza Anfang Oktober 2026. Die Regierung baut ein nationales SOC auf, dessen Start für Anfang 2027 geplant ist.

Was ist passiert

Argentinische staatliche Stellen wurden mehrfach Ziel von Cyberangriffen: In der Woche vom 14. bis 20. September 2026 wurde das Bildungsministerium als Opfer eines Ransomware-Angriffs der Gruppe n0n identifiziert. Ende September leitete die Regierung eine Untersuchung ein, nachdem Angreifer im Darknet behauptet hatten, die Bürger-App "Mi Argentina" kompromittiert und Daten von sechs Millionen Bürgern erbeutet zu haben. Anfang Oktober bestätigte die Gemeinde Garza einen unerlaubten Zugriff auf offizielle Konten, bei dem ein versuchter Transfer von 15 Millionen Pesos durch Sicherheitsprotokolle gestoppt wurde.

Wie konnte das passieren

Staatliche IT-Infrastruktur und Behördensysteme, darunter das Bildungsministerium, die Bürger-App "Mi Argentina" und kommunale Konten der Gemeinde Garza.

Bewertet am 07.10.2026

Chronologie der Berichterstattung (1 dokumentierte Fälle)

  1. 07.10.2026CyberangriffeArgentinien unter Cyberdruck: Über 2.400 Angriffe pro Woche