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Lagebuch · Unternehmensprofil

Arcadia

Branche IT und DienstleisterSitz AuslandStatus EingedämmtErwähnungen 1

Im Rahmen einer Angriffswelle auf japanische Unternehmen und Behörden wurde der IT-Dienstleister Arcadia angegriffen; betroffen war unter anderem sein Warnsystem SpeeCAN RAIDEN, das Kommunen für Katastrophenschutzwarnungen nutzen. Laut Bericht vom 20.10.2026 stellten 110 Städte und Gemeinden den Versand entsprechender E-Mails ein oder meldeten Probleme, auch J-Alert und die Notrufsysteme Net119 und 119RAIDEN waren betroffen. Arcadia zufolge könnten bis zu 3,14 Millionen E-Mail-Adressen, 105.000 Telefonnummern und 15.000 Faxnummern abgeflossen sein.

GefährdungseinschätzungStand 20.10.2026
70von 100
Kürzlicher Vorfall
Art der betroffenen Daten3/4
Reichweite4/4
Ausnutzung und Folgemissbrauch2/4
Stand der Eindämmung3/4
Kenntnisstand2/4
0
Keine Vorfälle dokumentiertOhne dokumentierte Vorfälle vergibt die Redaktion keinen Gefährdungsindex.
Redaktionelle Einschätzung der Gefahr für Betroffene aus fünf Kriterien zum Vorfall — keine Prüfung der Systeme und kein Urteil über das Unternehmen.
Wie der Wert entstehtFünf Kriterien, eine Formel, vier Stufen. Die Methodik erklärt Schritt für Schritt, wie die Redaktion den Gefährdungsindex ermittelt — mit Rechenbeispiel.Zur Methodik →
#derimeter Security Rating

Wie wir Arcadia bewerten

Security RatingBewertung liegt vor
Security RatingBewertung liegt vor
A+sehr stark
Astark
Bsolide
Cangreifbar
Dgefährdet
Ekritisch
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Exposition·
Reaktionsfähigkeit·
Transparenz·
Historie·
Das Security Rating ist die Einschätzung der #derimeter Redaktion auf einer Skala von A+ bis E — vergleichbar mit einem Bonitätsrating, aber für Cybersicherheit. Es beruht auf öffentlich dokumentierten Vorfällen und Reaktionen, nicht auf einer Prüfung der Systeme. Unternehmen können eine Stellungnahme hinterlegen; sie fließt in die Bewertung ein.

Wie wir Arcadia bewerten, erfahren Sie als Mitglied im #derimeter Netzwerk.

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Was passiert ist

Der japanische IT-Dienstleister Arcadia wurde Ziel eines Cyberangriffs auf seine Systeme, darunter das Warnsystem SpeeCAN RAIDEN, das Kommunen zur Katastrophenwarnung nutzen. In der Folge stellten laut Bericht vom 20.10.2026 110 Städte und Gemeinden den Versand von Katastrophenschutz-E-Mails ein oder meldeten Probleme; auch Warnmeldungen des nationalen Systems J-Alert und die Notrufsysteme Net119 und 119RAIDEN waren betroffen. Arcadia zufolge könnten bis zu 3,14 Millionen E-Mail-Adressen, 105.000 Telefonnummern und 15.000 Faxnummern abgeflossen sein.

Betroffene Technologie und Umgebung

Warn- und Notrufplattformen von Arcadia, insbesondere das kommunal genutzte Katastrophenwarnsystem SpeeCAN RAIDEN sowie Net119 und 119RAIDEN, mit Anbindung an das nationale Warnsystem J-Alert.

Auswirkung

potenziell abgeflossene E-Mail-Adressenbis zu 3,14 Mio.
Städte und Gemeinden mit Problemen beim Warnversand110
potenziell abgeflossene Telefonnummern105.000

Chronik der Berichterstattung

Stellungnahme des Unternehmens

Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang nicht vor.